Felix Rumpf, Bariton

Der lyrische Bariton Felix Rumpf wurde 1984 in Halle an der Saale geboren.
Erste musikalische Erfahrungen sammelte er im Stadtsingechor zu Halle, dem er bis zum Abitur angehörte. 2004 begann er seine Gesangsstudien an der Musikhochschule Dresden bei Frau Susanne Prager. Im Jahr 2007 wurde er Mitglied der Liedklasse von Ks. Prof. Olaf Bär. Nach dem Diplom im Jahr 2009 folgte ein Aufbaustudium, welches er 2011 mit Auszeichnung abschließen konnte.
Im Rahmen von Hochschulproduktionen war Felix Rumpf unter anderem als Agamemnon („Die schöne Helena“), Papageno („Die Zauberflöte“) und Graf von Eberbach („Der Wildschütz“) zu sehen. Daneben gastierte er an den Landesbühnen Sachsen und bei der Neuen Elblandphilharmonie. Auch als Konzertsänger ist Felix Rumpf im klassisch-romantischen Repertoire, sowie in Werken des Früh- und Hochbarock zu erleben. Zu seinen musikalischen Partnern zählen dabei Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Roderich Kreile und Ludwig Güttler.
Felix Rumpf gestaltet zahlreiche Liederabende, u.a beim „Lied in Dresden“ und der Reihe „Lied-gut“. Einen zentralen Bestandteil dieser Abende bildet das romantische deutsche Lied, insbesondere das Liedschaffen Franz Schuberts, aber auch Liedersammlungen anderer Komponisten wie J. Brahms („Die schöne Magelone“, „Deutsche Volkslieder“) und H. Wolf („Italienisches Liederbuch“, „Mörike-Lieder“).
Er besuchte Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Peter Schreier, Ruth Ziesak und Gerold Huber.
Felix Rumpf ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe, so gewann er 2013 beim Antonin-Dvorak-Wettbewerb in Karlsbad den ersten Preis in der Liedkategorie, den zweiten Preis bei der Opernwertung, sowie einen Sonderpreis für die beste Interpretation einer Barockarie. 2014 war er beim Internationalen Brahmswettbewerb Pörtschach, sowie beim Joseph-Suder-Wettbewerb in Nürnberg jeweils zweiter Preisträger. 2013 wurde ihm der Schubertpreis der Deutschen Schubertgesellschaft verliehen.
 

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