Andreas Wagner - Tenor

Andreas Wagner studierte von 1981 bis 1989 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Stuttgart und schloss seine Gesangsausbildung mit dem Diplom bei Prof. Luisa Bosabalian und Prof. Sándor Kónya ab, die kirchenmusikalische A-Prüfung bei Prof.Bernhard Ader und Prof Dieter Kurz.

Ein erstes Engagement führte ihn als lyrischen Tenor an das Stadttheater Würzburg. Von 1991 bis 1998 gehörte Andreas Wagner den Wuppertaler Bühnen an, bevor er 1997 an das Staatstheater Darmstadt wechselte. Gastspiele führten ihn außerdem nach Heidelberg, Düsseldorf, Hannover, Weimar , Dresden und München, zu den Rossini-Festspielen Wildbad, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Mai-Festspielen Wiesbaden, den Europäischen Wochen Passau, zum Musikfestival Athen und dem Opernfestival Ibiza. Im „Teatro Massimo“ in Palermo sang er im Februar 2008 die Titelpartie der Oper „The Rake’s Progress“ von Strawinsky und im Juni 2009  „Cosi fan tutte“ von Mozart.

Zuletzt stand eine Konzertreise mit den Regensburger Domspatzen und die Mitwirkung beim Musikfest in Perm/Russland auf dem Programm.

Im Rahmen seiner internationalen Konzerttätigkeit arbeitet Andreas Wagner mit Dirigenten wie Peter Schreier, Hanns-Martin Schneidt, Helmuth Rilling, Michel Corboz, Wolfgang Gönnenwein, Enoch zu Guttenberg, Gabriele Ferro, Hubert Soudant und Marc Albrecht zusammen.

Das Repertoire des Sängers reicht von den Mozart-Partien Tamino und Belmonte über die Titelpartie in Massenets “Werther”, Lenski in Tschaikowskys “Onegin”, Graf Almaviva in Rossinis “Barbiere di Siviglia” bis zum „Prinzen“ in „Die Liebe zu den drei Orangen“ von S.Prokoffieff. Im Frühjahr 2011 sang er die männliche Hauptrolle in der selten gespielten Oper „Lakme“ von Leo Delibes am Theater Trier.

Das Konzertrepertoire des Sängers ist mit Bachs “Matthäus-Passion”, der “Johannes-Passion”, Schuberts Es-dur-Messe und Elgars “Dream of Gerontius” und weiteren Werken der Kirchenmusik auf etlichen CDs dokumentiert.

Außerdem gibt er regelmäßig Orgelkonzerte und ist fester Cembalist bei den "Darmstädter Barocksolisten".

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