Marina Ulewicz - Sopran

Geboren in München, erhielt Marina Ulewicz ab 1977 ihren ersten privaten Gesangsunterricht bei Angelica Vogel-Angerbauer (Gärtnerplatztheater-Solistin; Hoch­schule für Musik und Theater, München).
Von 1983—89 studierte sie am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Ursula Hirschberger-Coppel Opern- und Konzertgesang. Während des Studiums trat sie die Solistenstelle im Münchener Domchor unter Max Eham an. Nach dem Examen wurde sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper (München), wo sie sowohl am National­theater, als auch in Produktionen des Opernstudios („Die Kluge“ von Orff, „Figaros Hochzeit“ von W.A. Mozart (als Gräfin), „Der Revisor“ von W. Egk (als Witwe) u.a.m.) in zahlreichen Rollen zu hören war.

Ein Comeback gab es an der Bayerischen Staatsoper München später: als „Pamina“ zur Festspielzeit 1997.

Ihr erstes Gastspiel führte Marina Ulewicz 1992 nach Klagenfurt, und im Herbst desselben Jahres begann sie ihr sieben Spielzeiten währendes Festengagement an den Städtischen Bühnen Augsburg. Dort trat sie in den Rollen der Pamina (Die Zauberflöte; Mozart), der Gretel (Hänsel und Gretel; Humperdinck), der Euridice (Orfeo; Gluck) der Blanche (Gespräche der Karmeliterinnen; Poulenc), der Antonia (Hoffmanns Erzählungen; Offenbach), der Zeipoth (Goggolori; Hiller), der Maria (Westsidestory; Bernstein), der Susanna und der Gräfin (Le nozze di Figaro; Mozart), sowie verschiedenen kleineren Rollen in Opern von Gluck, R. Strauss, Wagner und Verdi auf.

Zu jener Zeit wurde sie mit dem Staatlichen Förderpreis für junge Künstler des Freistaates Bayern ausgezeichnet; auch arbeitete sie in regelmäßigen Abständen mit Rita Loving (Bayer. Staatsoper, München), sowie bis heute mit Ingrid Gabriela Bettag (Richard-Strauss-Konservatorium und Hochschule für Musik und Theater, München).

Im Konzert- und Oratorienfach weitete sie ihr Aufgabengebiet aus, sang Bachs Johannespassion unter H.R. Zöbeley in der Münchner Philharmonie im Gasteig und wirkte in einer CD-Aufnahme des Mozart-Requiems mit, die 1999 unter Bruno Weil mit dem Tölzer Knabenchor entstand. Seitdem sie freischaffend arbeitet (1999) kann sie sich in erhöhtem Maße dem Liedgesang widmen.

Ab diesem Zeitpunkt — bis zum heutigen Tag — vertiefte sie ihre technischen und pädagogischen Kenntnisse bei Frau Ingrid Bettag (ehem. Hochschule München).

Im Herbst 2005 begann sie an der Münchner Hochschule für Musik und Theater zudem als Lehrbeauftragte für Gesang zu unterrichten.

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